Aptoslifting, auch Faden-Lifting genannt, ist eine moderne Methode des Facelifting bei erschlaffter Haut, die keine Narben hinterlässt.
„Lifting” ist das englische Wort für „heben”, „Facelifting” heißt „Gesichtshebung”. In der Schönheitschirurgie wird es als Sammelbegriff für alle Verfahren verwendet, bei denen mittels „Anheben” der erschlafften Haut Falten geglättet werden. Üblicherweise geschieht dies in einer aufwändigen Operation, bei der ganze Hautflächen abgehoben, gestrafft, teilweise entfernt und wieder angenäht werden.
Die neue Methode Aptos-Facelifting erfordert nur kleine Einstiche und erfolgt unter örtlicher Betäubung. Spezialfäden, die in die Haut eingeführt werden, sorgen für den Hebe-Effekt.
Faden-Lifting – Aptos-Lifting – Soft Lifting
Für das relativ neue Liftingverfahren sind in Deutschland verschiedene Namen im Umlauf:
- „Aptos” hat der Erfinder der Methode, der Moskauer Arzt und Chirurg Dr. Marlen Sulamanidze, seine Lifting-Fäden genannt. Er leitet „Aptos” ab vom Fachausdruck „antiptosis”, „ptosis” heißt hängen, „antiptosis” wirkt allem Hängen entgegen, es hebt, es liftet. Aptos und Lifting sind also Wörter mit ähnlicher Bedeutung.
- „Soft Lifting” beschreibt einen großen Vorteil des neuen Verfahrens: Es ist sanft und schonend. Dennoch wird der Begriff Soft-Lifting selten für das Aptos-Lifting verwendet, weil er auch für Methoden benutzt wird, die eigentlich nicht zu den echten Lifting-Methoden zählen, sondern die Falten nur oberflächlich oder isoliert behandeln.
- „Faden-Lifting” weist darauf hin, dass feine Spezialfäden in die Haut eingebracht werden, welche die Haut liften. Dies ist nicht zu verwechseln mit dem Unterfüttern von Falten mittels Fäden. Näheres hierzu finden Sie unter Implantationsverfahren. Zu unterscheiden ist auch das Goldfaden- oder Golden Lifting: Dieses stabilisiert zwar das Gewebe, ist aber nicht mit dem deutlichen Lifting-Effekt der Aptosfäden zu vergleichen. Faden-Lifting heißt auch nicht, dass wie beim herkömmlichen Liften Wunden entstehen, die mit Fäden genäht werden müssen.
Vorteile des Aptos-Liftings
- Sofort sichtbarer Lifting-Effekt
- Keine Schnitte, nur winzige Nadeleinstiche: Es bleiben praktisch keine Narben zurück.
- Keine Vollnarkose
- Aufstehen sofort nach der Behandlung: keine Bettruhe, kein Krankenhausaufenthalt
- Ganz selten Schmerzen nach der Behandlung, wenn doch, Linderung durch übliche Schmerzmittel
- Geringes Entzündungsrisiko
- Schnelle Heilung
- Zusatzeffekt durch die Bildung neuen Bindegewebes
Risiken und Nebenwirkungen
Wie bei jedem operativen Eingriff bestehen auch beim Lifting mit den Aptosfäden Risiken, die allerdings sehr selten auftreten:
- Mehr oder weniger starkes Brennen während und nach der Behandlung
- Infektion und/oder Rötung der behandelten Stellen
- Unverträglichkeitsreaktion auf das verwendete Material
- Ungleichmäßiges oder unregelmäßiges Ergebnis
Allerdings: Wenn es wirklich nötig sein sollte, können die Aptosfäden auch wieder entfernt werden.
Ob das Lifting mit Aptosfäden im jeweiligen Einzelfall die optimale Methode ist, kann erst nach einer sorgfältigen Untersuchung und Beratung geklärt werden. Als alternative Faltenbehandlungen kommen zum Beispiel auch Implantationsverfahren oder eine Laserbehandlung in Frage.


